Aktuelles
10.04.2010
Hochschul-Minister hautnah
Das Lippstädter Standortforum, hier u.a. mit dem
Vorsitzenden Erich Henkenjohann (l.), begrüßte am Donnerstagabend
NRWMinister
Andreas Pinkwart (r.) und den FDP-Landtagskandidaten
Christof Rasche (2.v.r.). n
LIPPSTADT n Die Wirtschaftsentwicklung fördern und durch persönlichen Kontakt eine vertrauensvolle Basis schaffen: Diese Ziele hat sich das Lippstädter Standortforum auf die Fahnegeschrieben. Insofern war es nur konsequent, die Gelegenheit zu nutzen, mit Dr. Andreas Pinkwart (FDP) den amtierenden NRW-Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie beim Unternehmerstammtisch namens Lippstädter Runde haut nah kennenzulernen.
Gleich zu Beginn bedankte sich Erich Henkenjohann, Vorsitzender des Standortforums, offiziell im Namen der Unternehmer dafür, dass Lippstadt den Zuschlag als Fachhochschul-Standort erhalten hatte. „Hinter einem solchen Prozess stecken immer Menschen“, begrüßte der Lippstädter mit Andreas Pinkwart und dem FDPLandtagskandidaten Christof Rasche „zwei, die uns sehr geholfen haben“. Ein Kompliment, das der Minister gleich zurückgab: Politik könne bei der Mittelverteilung mit dem Gießkannenprinzip nicht weiterkommen, sondern müsse den Mut haben, Prioritäten zu setzen – und Lippstadt hätte sein Potenzial stark präsentiert. Pinkwart lobte mit Blick auf das duale Studium explizit die Bereitschaft der heimischen Betriebe, entsprechende Plätze anzubieten – und diese Zusagen auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten einzuhalten: „Gerade ihre Stadt und die Region hebt sich da positiv von anderen ab.“ Und das bleibe sicher kein Altruismus, sondern würde für die Unternehmen auch Früchte tragen.
Mit Blick auf die Landtagswahl am Sonntag, 9. Mai, grenzte Andreas Pinkwart das Programm der Liberalen auch von der politischen Konkurrenz ab: Dazu gehören ein vielfältiges Schulsystem, mehr Eigenverantwortung an den Bildungseinrichtungen, eine höhere Abschlussquote an Schulen und Hochschulen, die Verbindungvon Umweltschutz und moderner Wirtschaft bei der Infrastruktur („Wir brauchen moderne Straßen und müssen raus aus dem Dauerstau“), eine bezahlbare, sichere und klimafreundliche Energieversorgung und die Betonung der „inneren Funktionslogik“ der sozialen Marktwirtschaft: „Wir werden weiter dafür kämpfen, dass sich Leistung in Deutschland lohnt.“
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