Aktuelles
12.03.2009
Rasche: Interessen der Amateurfußballer stärker berücksichtigen
Der neue Bundesliga-Spielplan sorgt bei den nordrhein-westfälischen Amateurklubs für Ärger. Sie fürchten durch das künftige Bundesliga-Spiel um 15.30 Uhr Zuschauerschwund, Einnahmeverluste und einen generellen Interessensverlust am Amateur-Fußball. Christof Rasche, sportpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion fordert deshalb, dass die Funktionäre der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mehr Rücksicht auf die Amateursportler nehmen. "Sie bilden das Rückgrat und die Basis des Fußballs. Ihre Interessen müssen besser gewahrt werden", betont Rasche.
Der neue Bundesliga-Spielplan sorgt bei den nordrhein-westfälischen Amateurklubs für Ärger. Sie fürchten durch das künftige Bundesliga-Spiel um 15.30 Uhr Zuschauerschwund, Einnahmeverluste und einen generellen Interessensverlust am Amateur-Fußball. Christof Rasche, sportpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion fordert deshalb, dass die Funktionäre der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mehr Rücksicht auf die Amateursportler nehmen. "Sie bilden das Rückgrat und die Basis des Fußballs. Ihre Interessen müssen besser gewahrt werden", betont Rasche.
DFL und DFB haben im neuen Bundesliga-Spielplan ein Spiel auf den frühen Sonntagnachmittagstermin gelegt. Bislang fanden hier Kreisliga-Spiele ohne Konkurrenz der 1. oder 2. Bundesliga statt. "Das ist ein fixer Termin für viele Familien. Kinder entdecken häufig am Platz die Begeisterung für den Fußball- und die nutzt dann wieder dem Profifußball."
Der Breitensport in den Vereinen ist ein Schwerpunkt liberaler Sportpolitik. Rasche: "Gerade in NRW hat der Vereinssport eine wichtige gesellschaftliche Funktion." In Nordrhein-Westfalen gibt es 5261 Fußballvereine mit über 38.000 Mannschaften. Von den 1,5 Millionen Mitglieder sind mehr als 300 000 Mädchen und Frauen. "Vereinssport ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern leistet auch einen Beitrag für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund."
Der Vizechef der FDP-Landtagsfraktion bedauert, dass es von Seiten des DFB und DFL bislang nicht zum Einlenken gekommen ist, obwohl die Amateurvereine die zu befürchtenden Probleme deutlich gemacht haben. "Solche Sorgen muss man ernst nehmen. Derzeit scheinen die Funktionäre von DFB und DFL die Basis aber nicht ausreichend zu hören."
Schauen die Fußballfans künftig am Sonntagnachmittag Bundesliga statt Kreisliga, müssten die Vereine künftig noch stärker als bisher um Zuschauer, Ehrenamtliche und Einnahmen kämpfen. Rasche regt daher an: "Auf das Spiel um 15.30 Uhr sollten die Verbände verzichten. Stattdessen sollte es möglich sein, künftig die Sonntagspiele auf 17 Uhr und 19 Uhr zu legen."
zurück | Druckversion | Seite weiterempfehlen | Zum Seitenanfang