Rasche: NRW braucht den Rhein-Ruhr-Express
(Düsseldorf, 05. Februar 2010) Christof Rasche, FDP-Fraktionsvize, hat sich mit Nachdruck für die Realisierung des Rhein-Ruhr-Express (RRX) ausgesprochen, mit dem ein gewaltiger Qualitätssprung im NRW-Schienenverkehr erreicht wird. "Es ist dringend notwendig, dass der größte europäische Ballungsraum, die Rhein-Ruhr-Region, ein leistungsfähiges, schnelles und zuverlässiges Verkehrsangebot für den Personenverkehr erhält", betont der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion.
Geplant ist, die Metropolen in Nordrhein-Westfalen durch sechs Linien des RRX in schnellen und verlässlichen Taktzeiten miteinander zu verbinden. Aus allen Landesteilen werden die Verkehre in den Rhein-Ruhr-Raum geführt, wo sie sich zwischen Köln und Dortmund zu einem 15-Minuten-Takt verdichten. Die Phase der Vorplanung für den RRX ist bereits abgeschlossen. Jetzt muss die Genehmigungsplanung erfolgen, die finanziell bereits in vollem Umfang abgesichert ist. Damit sind CDU und FDP mit dem Projekt weiter als SPD und Grüne es jemals waren.
Christof Rasche fordert, dass die Finanzierung des voraussichtlich über zwei Milliarden Euro kostenden Projektes verbindlich im Bundeshaushalt gesichert werden muss. Bisher hat der Bund im Haushaltsausschuss zwar die Umsetzung des RRX beschlossen, die Finanzierung aber noch nicht verbindlich festgezurrt. Für den 8. März ist nun ein Spitzengespräch zwischen Land, Bund und Bahn verabredet. Rasche ist zuversichtlich, dass bei diesem Bahngipfel konkrete Vereinbarungen zur Finanzierung des Projektes getroffen werden. "Für die FDP zählt der Rhein-Ruhr-Express zu den wenigen deutschen Champions-League-Projekten auf der Schiene." Jetzt müsse die nächste Phase dieses für NRW herausragenden Projektes konkret werden.
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