Thorsten Kosfeld ist neuer FDP-Chef in Warstein
MdL Rasche zieht positive Bilanz der CDU/FDP KoalitionWARSTEIN. Große Geschlossenheit prägte den Ortsparteitag der Warsteiner FDP. Thorsten Kosfeld, der den Vorsitz von Renate Gartner übernahm, sowie alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt.
Ratsmitglied Matthias Hoebusch als stellvertretender Vorsitzender, wie Sonja Giese als Schatzmeisterin, Gordon Eickhoff als Schriftführer und Renate Gartner als Beisitzer bilden gemeinsam mit dem neuen Vorsitzenden das Vorstandsteam der FDP in Warstein.
MdL Christof Rasche, Vizechef der FDP-Landtagsfraktion, zeigte sich mit Blick auf die Landtagswahl am 9. Mai optimistisch: "Die Bürger wollen gerade in dieser schwierigen Zeit kein Experiment mit einem Linksblock. Eine Zusammenarbeit zwischen CDU und Grünen ist inhaltlich und aufgrund der enormen persönlichen Antipathien ausgeschlossen. Zudem wurde am Mittwoch der Grüne Abgeordnete Reiner Priggen zurückgepfiffen. Nach einer Krisensitzung von Landtagsfraktion und Parteivorstand stellten die Grünen klar, dass sie für ein Bündnis mit der Linkspartei grundsätzlich offen seinen. Damit gibt es bei der Landtagswahl zwei Optionen, entweder CDU/FDP oder SPD/Grüne/Linke."
Rasche erinnerte an die Situation von NRW im Jahre 2005 vor Regierungsübernahme durch Jürgen Rüttgers und Andreas Pinkwart. Rekordkreditaufnahmen ohne Wirtschaftskrise, Rekordinsolvenzen und -arbeitslosigkeit, Blockade gegen des Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, sowie Abstiegsplätze im Länderranking bei Bildung und Wissenschaft prägten das Land.
CDU und FDP, so Rasche, haben für einen konsequenten Politikwechsel gesorgt. Die Kreditaufnahme wurde ganz deutlich reduziert, trotz Wirtschaftskrise gibt es durch eine neue mittelsttandsfreundliche Politik 300.000 Arbeitsplätze mehr. Die Bundesmittel für Bundesfernstraßen werden, nachdem Rot/Grün zwischen 1995 und 2005 über 100 Millionen Euro in NRW verschenkt hat, komplett investiert. Statt 16.000 Lehrstellen abzuschaffen, wie es SPD und Grüne mit der damaligen Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft im Jahre 2004 beschlossen hatten, haben wir 8.124 neue Lehrerstellen geschaffen. Bei der Beurteilung der Universitäten kletterte NRW im Ländervergleich auf den dritten Platz.
Rasche: "Die Bilanz ist ausgezeichnet, das Klima in der Koalition in Düsseldorf ist vorbildlich, je mehr die Landespolitik mit Blick auf den Wahltermin in den Vordergrund rückt, wird die Zustimmung für CDU und FDP zunehmen. Zudem können die Wähler mit Erst- und Zweitstimme erstmals bei einer Landtagswahl in NRW eine Koalition wählen. Nicht nur aus meiner Sicht wäre eine Koalition aus SPD/Linke/Grüne eine Katastrophe für NRW, die Bürger wollen diesen Linksrutsch nicht."
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